Tobins Besitzer erkrankte vor etwa einem Jahr schwer und konnte sich nicht mehr um ihn kümmern. Auch die Familie war nicht in der Lage, Tobin aufzunehmen. So landete er schließlich auf einer Dachterrasse, wo er nur wenig Aufmerksamkeit und Fürsorge bekam. Schliesslich nahm sich ein Mann Tobin an und brachte ihn nach Melampo.
Tobin wurde beim Tierarzt negativ auf Mittelmeerkrankheiten getestet. Leider ist seine Rute kupiert und er darf nicht in die Schweiz vermittelt werden.
Wir vermuten, dass Tobin einmal eine schlechte Erfahrung mit einem Wasserschlauch gemacht hat. Deshalb mag er ihn nicht und bellt, wenn in seiner Nähe mit dem Schlauch gereinigt wird.
Als Tobin ins Tierheim kam, war er zunächst verunsichert, ängstlich und traurig. Er verstand nicht, warum er plötzlich an diesem fremden Ort war.
Trotz der schwierigen Erfahrungen in seinem bisherigen Leben hat er sich seinen guten Charakter bewahrt. Schon nach kurzer Zeit konnte er seine anfängliche Angst überwinden. Mit den freiwilligen Helfern zeigt er sich inzwischen offen, vertrauensvoll, sehr liebevoll und anhänglich.
Auch mit anderen Hunden kommt Tobin gut zurecht. Er ist sozial, reagiert nicht auf Provokationen und versteht sich gut mit seinen Artgenossen. Gegenüber Menschen oder anderen Hunden hat er zu keinem Zeitpunkt Aggressivität gezeigt.
Tobin fährt problemlos im Auto mit und läuft gut an der Leine.
Nun sucht dieser freundliche und dankbare Hund ein Zuhause, in dem er endlich die Aufmerksamkeit, Sicherheit und Zuneigung bekommt, die ihm so lange gefehlt hat. Wir hoffen, dass Tobin bald seine Chance bekommt, auch wenn er nicht in die Schweiz einreisen darf.